
Philipp Schörghofer (* 20. Jänner 1983 in Salzburg) ist ein österreichischer Skirennläufer. Seine stärkste Disziplin ist der Riesenslalom.
Schörghofer betritt das erste FIS-Rennen im November 1998 und konnte bisher dreimal gewinnen. Im Jänner 2001 ging er in Zauchensee erstmals im Europacup an den Start und konnte bisher acht Rennen für sich entscheiden. In den Saisonen 2007/08 und 2008/09 erreichte er den zweiten Rang in der Riesenslalom-Disziplinenwertung.
Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2003 erreichte Schörghofer im Riesenslalom den dritten, im Super-G den vierten und in der Abfahrt den 14. Rang. Sein erster Start im Weltcup war am 17. Dezember 2006 im Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia, das erste Top-10-Resultat erzielte er zum Auftakt der Saison 2008/09 als Achter im Riesenslalom von Sölden. Mit einem weiteren Top-10-Ergebnis qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère, wo er auf Platz 14 fuhr. Sein erstes Top-5-Ergebnis im Weltcup war ein fünfter Platz im Riesenslalom von Åre am 13. März 2009. Kurz nach diesem Rennen zog er sich einen Bänderriss im Fußgelenk zu, musste operiert werden und mehrere Wochen pausieren.
In der Weltcupsaison 2009/10 fuhr Schörghofer zunächst in drei Riesenslaloms unter die besten zehn. Er gelangte damit ins Team für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver und belegte dort den zwölften Rang. Beim Weltcupfinale in Garmisch-Partenkirchen schaffte er am 12. März 2010 als Dritter erstmals eine Podestplatzierung, zeitgleich mit Ted Ligety. Damit gelang ihm auch der Aufstieg in die Nationalmannschaft des Österreichischen Skiverbandes.
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